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Wandertouren im Naturpark Fläming

Wandern im Naturpark Fläming

Wandern im Naturpark Fläming

Das Wandern gewinnt im Naturpark Fläming an Bedeutung. Leider gibt es noch keine einheitliche Ausschilderung für ein Wanderwegesystem. Gegenwärtig wird ein Besucherlenkungskonzept für den Naturpark erarbeitet, um die Situation zu verbessern. Ausgeschilderte Wanderwege, Wanderempfehlungen, Ortsverbindungen und beschriebene Touren sollen systematisiert und abgestimmt werden. Gastronomie, kulturelles Erbe und die Vielfalt der Naturräume sollen berücksichtigt werden. Es wird nur schrittweise und gemeinsam mit den Kommunen gelingen, den Fläming wandertouristisch zu erschließen. Deshalb finden Sie auf unserer Homepage noch viele Einzelempfehlungen.

Der Naturpark Fläming e.V. hat einige Wanderwege mit kleinen Logos versehen. Das erleichtert die Orientierung:

  • Spur der Steine
  • Auf dem Rosseltalwanderweg
  • Zwischen Elbe und Fläming
  • Kienbergrundweg
Rundweg Lindau

Länge: 5,2 km

Details entnehmen Sie bitte der Wanderkarte


Anfang Dezember 2015 wurde in Lindau, einem Ortsteil der Stadt Zerbst/Anhalt, der „Rundweg Lindau“, ein Natur- und Kulturpfad, eröffnet. Der Weg (5,2 km Länge) beginnt an dem historischen Wahrzeichen des Ortes, der frühmittelalterlichen Burg Lindau. Auf Infotafeln am Weg werden verschiedene Besonderheiten der Natur und Landschaft vorgestellt und erläutert. Der Rundweg führt den Wanderer zunächst an der Nuthe entlang. An der ersten Stele wird über das FFH-Gebiet „Obere Nutheläufe“ informiert. Weiter auf der Straße Richtung Isterbies/Quast verläuft der Weg dann durch das Waldgebiet nördlich von Lindau. Dies gehört zum sogenannten forstlichen Wuchsbezirk „Möckern-Ziesarsche Platte“ am Rande des Hohen Fläming. Es stellt eine nach Nordosten ansteigende Grundmoränen und Sanderplatte des Warthe-Stadiums der Saalekaltzeit dar. Auf diesem Abschnitt findet man Informationen über den Wald und den Waldumbau. Im Frühjahr ist der Weg von Frühblühern gesäumt. Besonders häufig ist das für alte Buchen- und Eichenwälder typische Maiglöckchen. Darüber wird im weiteren Verlauf informiert. Am Ende der Waldrunde kommt man am Teufelsstein vorbei, der wegen seiner in den Block gehauenen Vertiefungen als „Näpfchenstein“ bezeichnet wird. Der Teufelsstein ist ein besonders großer Findling. An der Straße entlang, zurück in den Ort führt der Weg an einem Denkmal für die Befreiungskriege um 1813 vorbei, das einen Bären -das Anhaltische Wappentier- trägt. Der Rundweg führt an der einschiffigen, spätromanischen Pfarrkirche vorbei. Sie wurde 1308 erstmals erwähnt und beherbergt einen Taufstein von 1689. Der Wanderweg endet am Fuße der Burg Lindau.

Rundweg Jeber-Bergfrieden

Länge: 5,6 km

Details der Route entnehmen Sie bitte der Wanderkarte

Eine gut fünf Kilometer lange Tour führt seit kurzem rund um das Infozentrum des Naturparks in Jeber-Bergfrieden. Konzipiert wurde der Lehrpfad in Zusammenarbeit mit Studenten der Hochschule Anhalt. Im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema „Touristische Aufwertung des Standortes Jeber-Bergfrieden“, hatten sich die jungen Leute daran gemacht, die Kleinode am Wegesrand der von Wald, landwirtschaftlicher Nutzfläche und dörflicher Bebauungsstruktur geprägten Route zu einer so informativen wie überraschenden Tour zu verbinden – „und sie haben ihre Sache gut gemacht“, findet Elke-Andrea Ciciewski. „Die Grundidee war, den Ort stärker in den Naturpark einzubeziehen“, das sei hervorragend umgesetzt, so die Naturparkgeschäftsführerin. Und in der Tat vereint der Lehrpfad im Kleinen, was der Naturpark insgesamt zu bieten hat, was ihn ausmacht und prägt: Wald, Wiesen und Wasser, Flora und Fauna, Gebäude und Geschichten und nicht zuletzt Menschen, die diese Landschaft geprägt haben. Menschen wie Reinhard Gips zum Beispiel, dessen Ökolandwirtschaftsbetrieb eine Station des Lehrpfades ist und der Einblicke in Feldbau ohne Pflanzenschutzmittel sowie Mutterkuhhaltung und Pferdezucht gibt. Manchmal geht es auch um Menschen früherer Jahrhunderte, wie jene die im Mittelalter in Jeber-Bergfrieden ein Zollhaus errichteten, um von Reisenden Wegzoll zu kassieren. Über eine Wildblumenwiese führt der Pfad ebenso wie durch Wirtschaftswald, und en passant erfährt der Wanderer auf Info-Tafeln und von Frieda Fuchs so einiges, was nicht nur für junge Pfadfinder interessant ist: über das Libellen-Biotop oder das Fließgewässersystem Nuthe, über Mosaiklandschaften mit ihrem Wechsel zwischen Wald und Offenland, über Wildbienen und und und.

Lehrpfad am Bismarckstieg in Coswig (Anhalt)

Länge: 1,7 km

Details entnehmen Sie bitte der Wanderkarte


Der Lehrpfad auf dem Bismarckstieg beginnt ungefähr 200 m hinter dem Ortsausgangsschild von Coswig in Richtung Möllensdorf. Linker Hand sehen Sie einen Wegweiser, der Sie links in den Wald leitet. Er ist ein Teil des Rundweges zwischen Elbe und Fläming. Der neu angelegte Lehrpfad ist etwas Besonderes. Er ist 1,7 Kilometer lang und zieht sich durch das Naturschutzgebiet Pfaffenheide Wörpener Bach. Wie es zu einem Lehrpfad gehört, sind hier Lehrtafeln auf dem Weg, die Ihnen viele Dinge über Flora und Fauna erklären. Dieser wunderschöne Wanderweg, den man zu jeder Jahreszeit sehr gut nutzen kann, bekommt seinen besonderen Reiz durch die entlang des Weges aufgestellten Tafeln mit Tieren und Pflanzen. Lassen Sie sich überraschen, diese sind mal ganz anders. Sie zeigen die Tiere und Pflanzen, die in der unmittelbaren Umgebung leben. Man ist schon gespannt auf die nächste Tafel. Nicht nur Tafeln, sondern Tiere stehen am Wegesrand und wollen gesehen werden. Schlüpfen Sie doch mal ein wenig in die Rolle eines Wildschweines und schauen über den Roten Teich, Sie werden erstaunt sein. Verschiedene Sitzgelegenheiten geben Ihnen die Möglichkeit eine Rast einzulegen. Vorrangig gehen Sie durch Eichenmischwald, ab und zu gibt es kleine Gruppen von Kiefern und Lärchen. Ein kleiner Wegweiser zeigt Ihnen den Weg zum Bährgedenkstein. Dorthin gehen Sie entlang des Biotopes. Hier herrscht eine bezaubernde Idylle. Der Gedenkstein ist zu Ehren des Oberförster Bähr aufgestellt worden, der 1903 den Bismarckstieg schuf. Am Ende des Lehrpfades angekommen können Sie sich für den Rückweg auf dem Lehrpfad entscheiden oder Sie gehen den alternativen Rückweg. Ein Wegweiser leitet Sie dorthin.

Rundweg zwischen Elbe und Fläming

Länge: 18km

Wanderverlauf:
Coswig(Anhalt) - Bismarckstieg - Hubertusberg - Apollensdorf - Griebo - Coswig(Anhalt)

Beschilderung:
ohne, nur Bismarckstieg, 2012 in Planung

Dauer:
ca. 7 Std. mit Rast und Besichtigungen
Rucksackverpflegung ist sinnvoll,
eine Einkehr ist am Wochenende auf dem Hubertusberg möglich.


Auf dem Rosseltalwanderweg

Länge: 17km

Wanderverlauf:
Dessau-Roßlau - Meinsdorf - Mühlstedt - Thießen - Hundeluft - Jeber-Bergfrieden

Beschilderung:
Grüner Punkt auf weißem Grund

Dauer:
ca. 8 Std. mit Rast und Besichtigungen
Rucksackverpflegung ist sinnvoll, eine Einkehr ist auch möglich.
Zum Beispiel:
Thießen: Kupferhammer, Gasthof Bauernschenke, Forellenhof
Hundeluft: Erlengrund und nach Vereinbarung in der Alten Schmiede


Auf den Spuren der Steine von Jeber-Bergfrieden nach Medewitz

Länge: 14km

Wanderverlauf:
Jeber- Bergfrieden - Stackelitz - Medewitz

Beschilderung:
Teile des Stackelitzer Rundwanderweges und
Teile der Wanderung (W 70)

Dauer:
5 - 6 Stunden mit Rast und Besichtigungen Rucksackverpflegung ist sinnvoll.


Kienbergrundweg

Länge: 9km

Wanderverlauf:
Bülzig - Kienberg - Külsoer Mühle - Bülzig

Beschilderung:
gelber Punkt im weißen Spiegel vorhanden, in Planung 2012 gelbes Mühlrad auf rotem Grund

Dauer:
vier Stunden mit Rast und Besichtigungen Rucksackverpflegung ist sinnvoll, eine Einkehr ist möglich

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