Kunst, Natur und Geschichte – Auf dem Kienbergrundweg

Start und Ziel: Bahnhof in Bülzig bzw. Külsoer Mühle

Länge: 10 km


Schwerpunkt

Während Sie in Bülzig moderner Kunst nachsinnen können, führt Sie die Külsoer Mühle weit zurück in die Vergangenheit.

Besonderheit

Wenn Sie mit der Bahn anreisen, bietet sich ein Start in Bülzig an. Kommen Sie mit dem Auto, ist die Külsoer Mühle der ideale Ausgangspunkt. Egal wie, die Mühle, die heute Gaststätte ist, ist einen Abstecher wert.

Der Rundweg

Sie starten vom Bahnhof Bülzig. Wenn Sie im Uhrzeigersinn den Rundweg laufen, kommen Sie recht bald an einen der beiden Höhepunkte dieser Wanderung. Auf einem etwa 20 Hektargroßen Kirchenacker stehen zahlreiche große Skulpturen aus Metall, Holz und Stein. Im Sommer 1993 hatten hier zahlreiche junge Künstler zum Thema „Gastmahl der Engel“ gearbeitet, was dem Skulpturenpark den Beinamen „Park der Engel“ einbrachte. Liebhaber moderner Kunst können hier eine wunderbare Zeit der Ruhe und Besinnung genießen.

Der weitere Weg führt Sie in einen naturnahen Stieleichen-Hainbuchenwald im Zahnabachtal unterhalb des 90 Meter hohen Kienbergs. Hier finden Sie zahlreiche Frühblüher wie das Gelbe Buschwindröschen. Schrittweise werden die noch vorhandenen Kiefernwälder in Mischwälder umgebaut. Die Rote Waldameise zeigt Ihnen einen gesunden Waldstandort an. Kurz vor Zahna biegen Sie nach rechts ab. Wenn Sie möchten, können Sie hier einen Abstecher zum Bauernmuseum und zum Freibad Zahna machen.

Das Zahnabachtal ist durch eine große Landschaftsvielfalt geprägt. Neben den Wäldern finden Sie hier frische, feuchte und wechselfeuchte Wiesen mit ihren unterschiedlichen Lebensgemeinschaften vor. Über die Zahna selbst führt Sie eine kleine Brücke neben einer Furt in offenere Landschaft. Der insgesamt 22 Kilometer lange Zahnabach entspringt zwischen Jahmo und Grabo. Seine Wasserkraft ist so groß, dass insgesamt 15 ehemalige Mühlenstandorte nachgewiesen werden konnten. Acht davon sind noch in Teilen erhalten oder zumindest noch als Ruinen sichtbar.

Der Küchenholzgraben, den Sie nur kurze Zeit später erreichen, entwässert die großen Niedermoorflächen der Umgebung. Heute stehen viele der Feuchtwiesen unter Naturschutz. Hier findet man noch Lungen-Enzian, Weiße Waldhyazinthe, Fuchs-Knabenkraut, Arnika, Hunds-Veilchen und Teufelsabbiss.

Schon von weitem sehen Sie die Külsoer Mühle, den zweiten Höhepunkt Ihrer Wanderung. Eine gute Gelegenheit, sich im Biergarten oder im urigen Gastraum auszuruhen, etwas zu essen und zu trinken. Die Külsoer Mühle wurde bereits 1356 erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte wurde sie als Getreidemühle, Sägegatter, Landgasthof und Landwirtschaft betrieben. Heute steht sie unter Denkmalschutz.

Kindern bietet die liebevoll angelegte Natur-Erlebniswiese des Naturpark Fläming e.V. Möglichkeiten, sich spielerisch Wissen über den Lebensraum Wiese anzueignen. Aber auch Erwachsene sind eingeladen, die Natur mit allen Sinnen zu genießen.

Der Rückweg führt Sie durch einen Kiefernwald bis Sie wieder die Wiese erreichen, auf deren anderen Seite der „Park der Engel“ liegt. Vorbei an einer alten Tongrube und an der Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert gelangen Sie zurück zum Bahnhof Bülzig.

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