Garitz – Ruhe, Natur, Kultur und Superlative

Garitz ist ein weiterer Ausgangspunkt zur Entdeckung des Flämings. Hier wurde der erste Infopunkt des Parks eingerichtet. Natur und Kultur, Ruhe und Bildung stehen in Garitz und den umliegenden Dörfern im Einklang.

Garitz bietet sich als Ausgangspunkt für Ihre Entdeckungstouren in den Naturpark Fläming an. Der Flämingradweg und der Lutherweg verlaufen durch den Ort. Der Flämingradweg ist eine Verbindung zwischen dem Hohen Fläming und der Elbe. Der Radfahrer muss sich hier entscheiden, ob er zum Elberadweg über Roßlau oder über Zerbst gelangen will. Starten Sie am Infopunkt der sich auf dem Gelände der alten Stärkefabrik neben dem Dorfkirchenmuseum befindet. Die Fabrik ist heute ein lebendiges Gemeindezentrum und bietet Ihnen in einem Info-Punkt des Naturparks zahlreiche Informationen über Natur, Leben und Geschichte der Region.

Garitz entdecken

Die spätromanische Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert war die erste „entschlossene“ Kirche in der Region. An ihrer Decke finden Sie drei große ovale Gemälde aus dem 18. Jahrhundert mit Darstellungen der Musik, der Taufe und des Heiligen Geistes.

An der Hauptstraße von Garitz steht ein historisches Backhaus, das noch immer funktionsfähig ist. Zwei- bis dreimal im Jahr wird hier zu besonderen Anlässen Brot gebacken.

Am Garitzer Teich werden Ferienhäuser angeboten und es kann geangelt werden.

Dorfkirchenmuseum Garitz

Fast vierzig Miniaturmodelle von Dorfkirchen der Region erzählen Ihnen die Geschichte und die Besonderheiten der Kirchenbauten. Dorfkirchen haben jahrhundertelang die Ortschaften geprägt. Sie sind nicht nur sehenswert, sondern können viele spannende Geschichten erzählen. Gehen Sie auf Entdeckungstour zu den Themenkirchen.

Kirchen im Naturpark „entschließen“ sich im mehrfachen Sinn: sie öffnen sich und sie gehen neue Wege. Einige widmen sich besonderen Themen.

Naturschutzgebiet Rathsbruch

Das Naturschutzgebiet Rathsbruch bietet nicht nur den Spechten, sondern auch dem Wendehals, der Nachtigall, dem Ortolan und vielen anderen Vögeln einen Lebensraum. Entlang des Flusses Nuthe finden Sie alte Eichenwälder und versteckte Eichenalleen, viele Wiesen, einige Biberbaue und im Frühjahr blühende Buschwindröschen.

Weihnachtskirche Polenzko

In der mittelalterlichen Dorfkirche Polenzko befindet sich eine, mit überdimensionalen Figuren ausgestattete Weihnachtskrippe. Der Künstler Horst Sommer aus Zerbst hat sie aus Lindenholzstämmen geschnitzt.

Osterkirche Trüben

Rund um die Kirche Trüben sind zahlreiche Figuren aufgestellt, die die Ereignisse vom Einzug Jesu in Jerusalem über das letzte Abendmahl, die Gefangennahme im Garten Gethsemane, die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu illustrieren. Gestaltet hat die erlebnispädagogische Ausstellung zur Passion Jesu der Kunstmaler Hartmut Rogge aus Köthen.

Gesangbuchkirche Luso

In dieser Kirche werden Gesangbücher, Gebetsbücher und Bibeln aus zwei Jahrhunderten gesammelt. Hier können Sie verweilen, um dann auf dem Lutherweg weiter zu pilgern.

Bärenthoren – Mekka der Förster

Friedrich von Kalitsch hat hier ab 1884 eine bis dahin völlig neue Form der Waldbewirtschaftung entwickelt. Kahlschläge werden vermieden, es werden nur einzelne Bäume entnommen. So bleibt der Waldcharakter der Flächen stets erhalten. Die Dauerwaldbewirtschaftung ist noch heute Standard in der forstlichen Ausbildung.

Die Waldparkanlage, die zum ehemaligen Jagdschloss Bärenthoren gehört, ist zu besichtigen. Seit 1948 werden im Betreuungszentrum „Marie von Kalitsch“ hilfebedürftige und kranke Menschen betreut.

Mit dem Fahrrad zu den Nachbardörfern

Neben den bereits erwähnten Dörfern Polenzko, Trüben und Bärenthoren lohnen auch andere Orte einen Ausflug. In Kleinleitzkau gibt es einen funktionsfähigen Steinbackofen auf dem Dorfplatz, der gelegentlich betrieben wird. Die Backsteinkirche wurde am Ende des 19. Jahrhunderts, aus den für diese Zeit typischen Ziegelsteinen, errichtet.

Essen und Trinken

Haben Sie jetzt Hunger bekommen? In dem Landhotel Garitz können Sie regionale und internationale Gerichte genießen und auch übernachten. Für regionale Gerichte werden Fleischwaren aus eigener Herstellung verwendet, die auch im Hofladen zu erwerben sind.

Garitz – Ausgangspunkt für weitere Touren

Von Garitz aus sind es elf Kilometer bis zum Schloss in Zerbst, von dem nach den Bombardierungen im 2. Weltkrieg allerdings nur der Ostflügel erhalten blieb. Hier verbrachte die spätere Zarin Katharina die Große zwei Jahre ihrer Kindheit. Auf dem Weg dorthin kommen Sie am Reiterhof „Silent Corner“ vorbei. Dort werden Ferienwohnungen vermietet.

Von Garitz aus, dem Flämingradweg nach Süden folgend, erreichen Sie die Stadt Dessau-Roßlau mit ihren UNESCO-Welterbestätten. Nach Norden führt der Flämingradweg bis in den Hohen Fläming nach Bad Belzig vorbei am AWO-Wanderheim Grimme und Ferienhäusern in Golmenglin.

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