Von der Burg zum Teufelsstein – Auf dem Rundweg Lindau

Start und Ziel: Burg Lindau

Länge: 5,2 km


Schwerpunkt

Sie starten an einer mittelalterlichen Burg, erleben einen der wichtigsten Flüsse des Flämings, die Nuthe, und können einen großen Findling bestaunen. In Lindau gibt es darüber hinaus ein Denkmal an die Befreiungskriege gegen Napoleon und eine romanische Feldsteinkirche.

Besonderheit

Der Wanderweg verbindet historische Baudenkmäler, geologische Erkundungen und modernen Waldumbau auf kurzer Distanz miteinander.

Der Rundweg

Als Ausgangspunkt Ihrer Wanderung wählen Sie am besten die Burg Lindau. Hier finden Sie auch einen Parkplatz und eine ausführliche Informationstafel. Gehen Sie links um die Burg herum und folgen Sie der Lindauer Nuthe stromaufwärts bis zur Straße. Der Flusslauf gilt als besonders schützenswert und gehört daher zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet„Obere Nuthe-Läufe“.

Ein Stück weiter entlang der wenig befahrenen Straße gelangen Sie zur Ruine der 1910 erbauten und 1994 geschlossenen Kuranlage Eisenmoorbad Lindau AG. Man hatte damals die nahen Moorvorkommen und Mineralquellen zu Heilzwecken genutzt. Kurz nach der Anlage verlassen Sie die Moorbadstraße und biegen links in den Wald ein.

Alte, knorrige Eichen bestimmen jetzt das Bild. Dazu kommen Lärchen, Kiefern, Fichten und Hasel. Vielleicht wundern Sie sich auch über einige kahlgeschlagene Flächen. Hier erleben Sie den Waldumbau zur Wiederherstellung des historischen Waldbestandes der aus Stiel-Eichen, Hainbuchen, Winter-Linden und Rot-Buchen besteht.

Wenn Sie im Frühjahr hierherkommen, erwarten Sie nicht nur das zarte Grün der Bäume, sondern auch ein Teppich aus Maiglöckchen. Das etwa 20 Zentimeter hohe Liliengewächs bevorzugt lichte Laubwälder und Waldsäume. Früher wurde es zu vielfältigen Zwecken in der Medizin verwendet.

Weiter in Richtung Lietzo stoßen Sie unübersehbar auf den Höhepunkt dieser Tour, den Teufelsstein. Er kam vor etwa 200.000 Jahren während des zweiten Vorstoßes der Saalekaltzeit aus Skandinavien zu uns. Stolze 30 Tonnen lassen ahnen, welche Kräfte damals gewirkt haben müssen. Bei genauer Betrachtung werden Ihnen in den Stein gehauene Vertiefungen auffallen. 55 sollen es insgesamt sein. Man geht davon aus, dass der Stein früher einmal als Kultstätte gedient hat. Natürlich gibt es zu einem Teufelsstein auch eine Sage. Demnach soll unter dem Stein eine goldene Kette liegen, die mehrfach um das frühere Lindau gewickelt werden konnte. Wer aber versucht, nach der Kette zu graben, der wird von einem schwarzen Ziegenbock verjagt.

Zurück in den Ort geht es an der Straße zwischen Lietzo und Lindau. Noch ganz mit Pflastersteinen ausgeführt, bietet sie einen Anblick, den man heute kaum noch findet. Bald sind Sie wieder am alten Moorbad und an der Nuthe, ab der Sie weiter der Straße folgen. Im Zentrum von Lindau gibt es das sogenannte Bärendenkmal. Bald danach erreichen Sie die spätromanische Kirche und die Burg.

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